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Eine Frage des Blickwinkels

Du hast immer die Wahl zwischen Dunkelheit und Licht, zwischen Angst und Liebe.



Unsere Wahrnehmung ist voller Urteile. Das wirst du schon daran bemerken, dass in dir eine Resonanz entsteht, wenn du auf den Regenbogen, das Meer, die Wolken, den Himmel schaust. Vermutlich ist in dir auch eine körperliche Reaktion wahrnehmbar, denn jeder Gedanke hat ein Gefühl im Schlepptau, das sich in körperlichen Phänomenen zeigt. Wie reagierst du auf das Foto? Spüre mal in deinen Körper, wenn du magst. Und nimm dir Zeit dafür. Selbst auf diese Einladungen ist sicher ein Gefühl mit körperlicher Resonanz feststellbar. Und vielleicht fragst du dich, worauf ich hinaus will. Diese Frage könnte aus Unsicherheit herrühren oder aus dem Bedürfnis zu wissen, was ich (der andere) von dir will.

Ich will es dir wohl sagen: Ich möchte dich einladen zu üben, hinein zu spüren in dich selbst. Denn nur du kannst feststellen, welches Urteil/welche Bewertung du gefällt hast und welche Auswirkung dies für dich hat. In der Regel zeigen sich die Auswirkungen schnell, sowohl im Innen wie im Außen. Im Innen zeigen sie sich als Wohl- oder Unwohlgefühl, im Außen in bestimmten Handlungen. Wenn du mit dir oder deinem Handeln nicht zufrieden bist, lohnt es sich, sich seiner inneren Bewertungsmuster bewusst zu werden. Denn nur in uns selbst können wir für Wohl-Sein sorgen.

Das Foto von oben ist natürlich nur ein Symbol für alles, was wir mit unseren physischen Sinnen wahrnehmen: Menschen, Umstände, Situationen, Nachrichten... Alles wird von uns bewertet. Und diese Bewertungen erfolgen fast automatisch, weil wir längst innere Bewertungssysteme installiert haben. Nicht immer sind sie uns dienlich. Denn sie schränken ein. Und lassen uns damit nur einen Teil-Ausschnitt sehen. Dieser Ausschnitt zeigt nie die ganze Wahrheit.

Beispiel: Wähle du, wenn du jetzt magst, einen Menschen aus, den du kennst und der dich bisweilen ärgert, triggert, oder dem du etwas vorwirfst. Vermutlich wirst du ihn auf eine Weise wahrnehmen, so dass in dir ein Gefühl von dunkler Wolke entsteht. Es zieht sich in dir etwas zusammen, du wirst eng, du möchtest vielleicht deinen Ärger herauslassen oder dich sogar von diesem Menschen zurückziehen. Alles in allem fühlt es sich nicht gut an. Wenn du dies alles bewusst registrierst, hast du die Möglichkeit, eine neue Wahl zu treffen, wenn du das möchtest! Jetzt kannst du dich entscheiden, auf eine andere und neue Art hinzuschauen. Dabei kannst du sogar um Hilfe bitten, indem du innerlich sagst: "Lass mich diesen Menschen anders sehen". Und dann stelle dir vor, dass du durch ihn hindurch in sein Inneres hineinschaust. Du gehst also weiter als sonst im Alltag, wo wir nur Körper sehen. Jetzt möchtest du etwas Neues, Geistiges entdecken, denn mit dem Körper und all seinen Handlungen warst du ja nicht zufrieden. Und wenn du das möchtest, dann öffnet sich plötzlich ein Raum. Du könntest es daran bemerken, dass sich in dir etwas weitet. Vielleicht bekommst du mehr Luft, dein Herz fühlt sich wärmer an oder du spürst so etwas wie Liebe und inneren Frieden. Das geschieht allein durch deine Bereitschaft, die Dinge, diesen Menschen anders zu sehen. Und wenn du dich jetzt auf diesen Menschen ausrichtest, dann könntest du auch in diesem Menschen ein Licht erblicken. Dieses Licht ist etwas, das ihr gemeinsam habt. Dieses Licht spricht vielleicht folgende Worte: "Auch ich bin ein Mensch, der sich nach Liebe sehnt". "Auch ich bin ein Mensch, der Angst vor Zurückweisung hat." "Auch ich bin ein Mensch, der sich schuldig fühlt und sich vielleicht deswegen auf diese Art verhält". "Auch ich bin ein Mensch, der schmerzhafte Erfahrungen gemacht hat".


Immer dann, wenn wir jemanden (oder eine Situation) beurteilen, ist es so, als wenn wir eine künstliche Trennung kreieren, die einen leeren Raum entstehen lässt. Dieser leere Raum ist in dir, er fühlt sich nicht gut an und zeigt sich in dir als ein Gefühl von Einsamkeit, Angst, Sorge, Ärger, Unfrieden, Unzufriedenheit oder Getrenntsein.

Dieser Raum möchte mit Liebe gefüllt werden. Und wenn wir bereit dafür sind, dann ist es so, als wenn wir durch die Dunkelheit hindurch zum Licht gehen. Und unter dem Bogen der Dunkelheit eröffnet sich für uns eine ganz neue Welt. Sie ist hell, bunt, lebendig und voller Liebe.

Diese Welt ist natürlich rein geistiger Natur. Denn Liebe kann man nicht sehen. Nur du selbst kannst sie in dir hervorrufen. Und du tust es dann, wenn du bereit dafür bist. Bereit wirst du sein, wenn du mit allen anderen Methoden keinen Erfolg hattest.

Du hast jederzeit die Wahl. Du kannst jeden als deinen Freund betrachten. Du kannst unabhängig von allen äußeren Umständen zu dem Licht sehen, das ihr gemeinsam habt. Du kannst dich jederzeit auf Liebe ausrichten. In jeder Situation.

Alles eine Frage der Wahl oder des Blickwinkels.


Wenn dir dies alles noch schwer fallen sollte, dann hast du folgende Möglichkeit. Stelle dir vor, dass du innerhalb des Regenbogens stehst. Du bist von Liebe, Leben und Fröhlichkeit umgeben. Diese liebevolle Geborgenheit ist so umfassend, dass sie dich nicht nur umhüllt, sondern dich selbst völlig ausfüllt. Liebe, Verbundenheit, Vollkommenheit und Glück sind alles, was du spüren kannst. Nimm dir Zeit dafür, dich in dieses Bild einzufühlen.


(Hinweis am Rande: Dies bedeutet nicht, dass du dir alles gefallen lassen musst, dass du nicht für dich sorgen oder in widrigen Umständen verharren sollst. Dies alles ist lediglich ein Hinweis darauf, dass du trotz allem aus einer inneren Haltung der Liebe und Fürsorge handeln und leben darfst.)



Hinweis: Hierzu vertiefend kannst du den Beitrag "Liebe ist der Weg" lesen und praktizieren.


Hab es schön!


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